Drei Partner-Yoga-Posen, die dich deinem Valentinsschatz näherbringen

Die meiste Zeit, die du mit deiner Yoga-Praxis verbringst, dreht sich um dich selbst. Und das sollte sie auch. Selbstliebe ist essenziell, um wirklich selbstlos zu werden. Indem du körperlich, mental und spirituell für dich sorgst, baust du eine Ganzheit auf, die dich stark genug macht, um dich selbst auf deiner Reise zu deinen eigenen Zielen zu unterstützen. Genau diese Stärke ermöglicht es dir, ein authentisches „Ja“ zu anderen zu sagen, die deine Hilfe oder Unterstützung brauchen oder wollen, während sie ihre eigenen Wege gehen.

Aber ab und zu fühlt sich die Matte eher wie eine einsame Insel als wie ein Heiligtum an. Du verpasst dann eines der zentralen Prinzipien des Yoga: Einheit. Das Sanskrit-Wort Yoga bedeutet „Joch“, nicht im Sinne einer Last, sondern im Sinne des Zusammenfügens. Vielleicht fühlst du dich isoliert von denen, die du als die „besseren“ Schülerinnen und Schüler wahrnimmst, oder du fühlst dich ziemlich allein in einer Menschenmenge. Oder du möchtest einfach die Ruhe und den Frieden teilen, den eine erfüllende Stunde oder Heimpraxis bringt. Deshalb kann Partner-Yoga eine frische Perspektive bieten. Egal ob du mit deinem Schatz oder deiner besten Freundin bzw. deinem besten Freund übst, mit einer anderen Person zu arbeiten hilft dir, Vorurteile darüber zu ändern, was du kannst und nicht kannst. Du musst dein Herz und deinen Körper öffnen, um mit jemand anderem zu arbeiten. Du musst darauf vertrauen, dass die Person, die neben dir arbeitet, mit dir arbeiten, dich anleiten, dich unterstützen wird – und dass du für sie dasselbe tun wirst. Und mit der Kraft von zweien kannst du deine Praxis an Orte bringen, zu denen du allein vielleicht nicht die Zuversicht gehabt hättest.

Der Valentinstag ist die perfekte Einladung, deine Yoga-Liebe zu teilen – und für dich und deinen besonderen Menschen einige Vorteile zu ernten. Hier sind einige Posen, die ihr zusammen ausprobieren könnt:

Vrksasana (Baumhaltung)

Stehe neben deiner Partnerin oder deinem Partner in Tadasana (Berghaltung). Verlagere dein Gewicht auf deinen inneren Fuß (den, der deiner Partnerin oder deinem Partner am nächsten ist). Umfasse deinen äußeren Knöchel mit deiner äußeren Hand. Zieh deinen äußeren Fuß sanft nach oben, bis die Sohle deines Fußes an deinem Oberschenkel oder deiner Wade ruht (nicht am Knie). Richte dein Becken über deinem Standfuß aus.

Finde deinen Fokus etwa anderthalb Meter vor dir. Lege deinen inneren Arm um den Rücken deiner Partnerin oder deines Partners und lass sie oder ihn dasselbe für dich tun. Bringe deinen äußeren Arm in Anjali Mudra (Gebetsgeste) vor deinem Herzen, oder umfasse die äußere Hand deiner Partnerin oder deines Partners. Bleibe 30 Sekunden bis eine Minute in der Haltung. Löse zu Tadasana und wiederhole auf der anderen Seite.

Parivritta Sukhasana (Gedrehte einfache Sitzhaltung)

Setzt euch Rücken an Rücken. Beginnt mit gestreckten Beinen vor euch. Kreuze deine Beine und öffne die Knie zur Seite. Lass einen bequemen Abstand zwischen deinen Hüften und deinen Füßen. Platziere deine linke Hand auf deinem rechten Knie und greife mit deiner rechten Hand um zum linken Knie deiner Partnerin oder deines Partners. Lass sie oder ihn dasselbe tun. Bleibt mindestens eine Minute in der Haltung und wechselt die Beine, wobei ihr mit der linken Hand herumgreift.

Balasana (Kindeshaltung)

Knie dich auf den Boden. Spreize die Knie hüftbreit auseinander. Setze dich zurück und lege deinen Oberkörper zwischen oder auf deine Oberschenkel. Platziere deine Hände neben dir, Handflächen Richtung Decke. Lass deine Partnerin oder deinen Partner Rücken an Rücken mit dir sitzen, die Beine gerade aus den Hüften strecken und beim Ausatmen sanft ihren bzw. seinen Rücken über deinen Rücken legen. Halte 30 Sekunden, wechselt dann die Positionen.

Haltungen wie diese sind nur der Anfang der Möglichkeiten, Yoga als eine Art der Vertiefung der Verbindung zu erkunden – und einfach etwas Spaß zu teilen! Immer mehr Studios bieten Workshops für Partner-Yoga und, für die Abenteuerlustigeren, Acro-Yoga an. Erwäge auch eine Paarmassage. Massage ist nicht nur für Athletinnen, Athleten und Prominente. Sie ist ein wichtiges Werkzeug, um den Körper zu entgiften und den Stoffwechsel anzuregen.

Bevor ihr also zu einem herzerwärmenden Essen aufbrecht oder etwas dunkle, tiefe Schokolade genießt, geht auf euren Matten von Herz zu Herz und feiert, worum es bei der Liebe wirklich geht.

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